Sommerfeld AG übernimmt die Platzpflege
Seit Saisonbeginn pflegt die Sommerfeld AG den Golfplatz Norderney. Für den ältesten echten Links Course Deutschlands ist das eine strategische Entscheidung — für die Sommerfeld AG eine Premiere.
Der Platz ist das Kapital des Clubs. Neun Bahnen zwischen Dünen, Wattenmeer und Nordseehorizont, wie es sie in Deutschland kein zweites Mal gibt. Wer hier einmal abgeschlagen hat, weiß: Die Kulisse ist schon die halbe Miete. Sie ist aber kein Grund, sich zurückzulehnen, sondern einer, den Platz so zu pflegen, dass er ihr gerecht wird.
Daran hat der Vorstand in den vergangenen Monaten gearbeitet. Die Frage war nie, ob die Pflege funktioniert, sondern wie sich ihre Qualität über die nächsten Jahre nicht nur halten, sondern gezielt weiterentwickeln lässt — Bewährtes sichern, neues Wissen einbinden, den Charakter des Platzes dabei nicht antasten.
Die Sommerfeld AG betreut über 70 Golfanlagen in Deutschland, einen klassischen Dünen-Links-Course bislang noch nicht. Wind, Sand, Wattenmeer, Kaninchen: Was für Mitglieder zum Platz gehört, ist fürs Greenkeeping eine eigene Disziplin.
Vorbereitet wurde die Zusammenarbeit seit Ende 2025 — Analysen, Gespräche, mehrere Begehungen. Den offiziellen Start markierte Anfang März eine gemeinsame Platzbegehung mit einer Delegation aus Bad Zwischenahn: Qualitätsmanagement, Greenkeeping-Leitung, Projektmanagement. Mit dabei Andi Heckelmann, der den Platz in- und auswendig kennt und Teil des Greenkeeping-Teams bleibt. Dass er bleibt, ist Absicht: neues Know-how einbinden, ohne langjähriges Wissen zu übergehen.
In den ersten Wochen war auf dem Platz einiges los — Maschinen unterwegs, Pflegearbeiten abgestimmt. Die ersten Rückmeldungen aus Club und von Gästen fallen positiv aus. Für ein Team, das gerade erst anfängt, ein gutes Zeichen.